Mein Reisebericht 2012 - Thailands Inseln in der Andamannensee vom   4. Nov.   —   02. Dez. 2012
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Ein Reisebericht von Josef Dirschl, Berlin
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Tagesberichte aus Thailand
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16. November  —  12. Tag



Krabi, Tagesausflug nach Hong Island

Heute war ein Tagesausflug nach Hong Island angesagt mit der Besichtigung zweier weiterer Inseln und der Gelegenheit auch zu schnorcheln.
Um 7:30 klingelte also mein Wecker um pünktlich um 8 Frühstücken zu können. Anschließend wurde mein Ozean Pack gepackt und natürlich habe ich mich noch kräftig mit Sonnencreme eingeschmiert.
Um 8:45 Uhr wurden wir von einem klimatisiertem Minibus abgeholt und zum Nopparathtara Beach an die nähe des Piers gebracht. Dort wurden dann alle ankommenden Touristen auf zwei größere Longtailboote aufgeteilt.

Dann gings endlich los und als erstes steuerten wir Pakbia Island an, um zu schnorcheln. Leider war der Platz zum Schnorcheln völlig ungeeignet, ja, ich würde sogar sagen, sehr gefärlich, wenn man Kleinkinder und ältere Urlauber mit an Bord hat, und das hatten wir.
Naja der Guide animierte sogar noch dazu "wer möchte kann ja ins Wasser springen" es gab natürlich Schwimmwesten auf die jedoch nicht extra darauf hingewiesen wurde, sondern von Anfang an wurde jeder sich selbst überlassen. Es gab eine Schnorchelausrüstung, die so behauptete der Guide, sehr teuer sei und man unbedingt darauf achten müsse, sie nicht zu verlieren, jedoch dass das Gewässer sehr gefärlich, ja lebensbedrohlich werden könne weil eine stake Strömung herrscht, darauf wurde nicht hingewisen.
So kam was kommen musste, der eine oder andere war trotz der Schmimmwesten der starken Stömung nicht gewachsen und bekam Panik, den da half alles schwimmen nichts denn der eine oder andere wurde unerreichbar vom Longtailboot abgetrieben.
Ein Guide unterhielt sich währenddessen mit einem Passagier anstatt sich um die in Panik geratenen Passagiere zu kümmern. Auch mir wurde durch meinen Arbeitskollegen geraten aufzupassen, indem er in einem Gespräch sagte, merkste nicht wie du abgetrieben wirst... dann erst hat es bei mir klick gemacht in meinem Gehirn, denn davor war ich ausschließlich mit meiner Schnorchelausrüstung beschäftigt, die einfach nicht so passen wollte wie mein Kopf gewachsen war.
Ich beschloss also etwas näher an die Küste ran zu schwimmern und hoffte dann nicht diese starke Strömung zu haben, um so nun endlich mich mit meiner Schnorchelausrüstung so beschäftigen zu können, dass sie passt...aber während ich mich wieder mit meiner Schnorchelausrüstung befasste, merkte ich dass ich der Küste dann doch zu gefährlich nahe kam, aber ehe ich mich versah hat mich eine Welle fast an die rasierklingenscharfe Küste geschlagen...und sehr wohl wissend dass das Gestein sehr scharf ist, war ich jetzt gezwungen mich sehr vorsichtig mit einer Hand am Felsen etwas abzustützen, damit ich nicht mit meinem ganzen Körper dagegen schlage...das tat sehr weh aber ich kam dann mit fleissigem Schwimmen wieder weg von der Küste aber meine linke Hand blutete bereits. Ich beschloss darufhin, mich nicht mehr mit meiner Schnorchelausrüstung zu beschäftigen, sondern zu unserem Longtailboot zu schwimmen und nicht mehr zu schnorcheln.
Ich stieg ins Longtailboot und kaum dass ich mich gesetzt hatte, kamen zwei französisch sprechende junge Schweizer ebenfalls an Bord. Einer davon hatte einen doch sehr stark blutenden Fuss. Ich versuchte jetzt den Guide auf diese Situation aufmerksam zu machen, aber durch die Unterhaltung mit einem Passagier gelang es mir nicht. Erst etwas später konnte ich dem Guide vermitteln das mir gegenüber ein Passagier verletzt ist, aber nun erst scheint der Guide begriffen zu haben was hier los ist und bemerkte, dass ein Teil unserer Passagiere in Panik geraten ist und bereits zu weit abgetrieben wurde. Wie ich später erfuhr, auch erst nachdem ihm der Passagier, mit dem er sich unterhielt, ihm auf die abtreibenden Passagiere darauf aufmerksam machte. Jedoch war es jetzt erforderlich, daß der Motor des Longtailboots angeworfen wurde um das Longtailboot in Richtung der abgetriebenen Passagiere zu steuern. Heulend und zittern hat man die bereits in Panik geratenen Passagiere aus dem Wasser geholt.

Für mich stand fest, dass diese Stelle bei dieser Strömung nie hätte zum Schnorcheln angefahren werden dürfen. Sie ist viel zu gefährlich...denn nur geübte durchtrainierte Schwimmer hatten eine Chance..aber wir hatten ja sogar ein Kleinkind dabei und viele ältere Menschen und deshalb war das einfach unakzeptabel, sowas anzubieten.

Naja...es ging dann weiter nach Landing Island auch Paradies Island genannt. Es gab jetzt auf dieser Insel nichts zu sehen, was den Begriff Paradies verdient hätte. Naja..es gab die Möglichkeit zu Schwimmen und zu Schnorcheln...allerdings auf einem sehr begrenztem Bereich, da der Rest für die Boote reserviert war.
Diese Insel hätte man sich also sparen können...es gibt nichts zu sehen, was irgendwie interessant wäre...
siehe Fotos:

Einzig ein Verkaufsstand der extra dafür eingerichtet wurde, machte seine Geschäfte. Ansonsten gab es noch eine Toulette auf der Insel die man gegen Entgelt benutzen konnte... Jetzt gegen 11:30 Uhr ging es endlich weiter nach Hong Island. Dort wurde zunächst ein Lunch gereicht und dann hatten wir die restliche Zeit bis 3 Uhr zur freuen Verfügung. Diese Insel ist wirklich traumhaft und könnte man gerne auch pardiesisch nennen. Ein wunderschöner Traumstrand umgeben von einer herrlichen Kulisse..siehe Fotos

Dann gings wieder zurück zum Nopparathtara Beach. Dort angekommen wurden wir an offene Taxis verteilt und in unser Guesthaus gebracht.

Thailand 2012 - 16. November - Hong Island

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